Zur Person
Beruflicher Werdegang
Nach meinem Abitur im Vogtland habe ich 2013 meinen Bachelor of Science in Psychologie an der Technischen Universität in Chemnitz abgeschlossen. Anschließend vertiefte ich meine Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Klinischen Psychologie und Psychotherapie und erlangte 2015 meinen Master of Science an der Technischen Universität Dresden.
Die psychotherapeutische Ausbildung in der Fachkunde Verhaltenstherapie absolvierte ich an der Dresdner Akademie für Psychotherapie. Im Jahr 2019 schloss ich meine Ausbildung erfolgreich mit dem Staatsexamen ab und erhielt im Anschluss die Approbation als Psychologische Psychotherapeutin durch das Sächsische Landesprüfungsamt für akademische Heilberufe.
Neben meiner klinisch-praktischen Tätigkeit interessierte mich stets der Bezug zur Forschung, sodass ich 2021 an der Medizinischen Fakultät Dresden im Bereich der Früherkennung bipolarer Störungen promovierte.
Meine mehrjährige psychotherapeutische Berufserfahrung sammelte ich am Universitätsklinikum Dresden, wo ich von 2015 bis 2025 in verschiedenen Bereichen (stationär, teilstationär und ambulant) tätig war. Zuletzt wirkte ich am Aufbau und der kontinuierlichen konzeptionellen Weiterentwicklung der Tagesklinik für junge Menschen am Zentrum für Seelische Gesundheit mit.
Seit April 2025 bin ich in eigener Niederlassung in Dresden tätig und freue mich darauf, Sie auf Ihrem Weg zu mehr seelischer Gesundheit und Wohlbefinden zu begleiten.

Weiterbildungen
Meine psychotherapeutische Arbeit basiert auf einer fundierten Ausbildung und kontinuierlicher fachlicher Weiterentwicklung. Neben meiner zertifizierten Qualifikation in CBASP und der Abrechnungsgenehmigung für EMDR habe ich mich intensiv mit weiteren therapeutischen Ansätzen auseinandergesetzt. Fort- und Weiterbildungen in Ego-State-Therapie sowie in körperorientierter Psychotherapie und Selbstmitgefühl ergänzen mein therapeutisches Repertoire.
CBASP (Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy)
CBASP ist ein speziell entwickeltes Verfahren zur Behandlung chronischer Depressionen, das kognitiv-verhaltenstherapeutische, interpersonelle und psychodynamische Konzepte integriert. Im Mittelpunkt steht das interpersonelle Lernen, um neue Erfahrungen im Umgang mit sich selbst und anderen zu ermöglichen.
EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
EMDR ist ein psychotherapeutisches Verfahren, das insbesondere bei der Behandlung von Traumafolgestörungen eingesetzt wird. Es kann dabei unterstützen, belastende Erinnerungen zu verarbeiten und die damit verbundenen emotionalen Reaktionen zu verändern. Hierbei kommen gezielte Augenbewegungen oder andere Formen bilateraler Stimulation zum Einsatz.
Weitere fachliche Weiterbildungen
Ego-State-Therapie
Die Ego-State-Therapie richtet den Blick auf unterschiedliche innere Anteile und deren Zusammenspiel. Sie kann dabei unterstützen, diese Anteile besser zu verstehen, ihre jeweiligen Bedürfnisse wahrzunehmen und einen konstruktiveren Umgang mit inneren Spannungen und Konflikten zu entwickeln.
Achtsames Selbstmitgefühl
Ein wohlwollender und verständnisvoller Umgang mit sich selbst kann insbesondere in schwierigen Lebenssituationen eine wichtige Ressource sein. Selbstmitgefühl hilft dabei, mit belastenden Gefühlen und Selbstkritik anders umzugehen und eine unterstützende Haltung sich selbst gegenüber zu entwickeln. Entsprechende Elemente können je nach Anliegen in den therapeutischen Prozess einfließen.
Körperpsychotherapie und körperorientierte Ansätze
Die Wahrnehmung des eigenen Körpers kann einen unmittelbaren Zugang zu Gefühlen, Bedürfnissen und inneren Erfahrungen eröffnen. Körperorientierte Elemente können dabei helfen, das eigene Erleben besser zu verstehen und neue Möglichkeiten der Selbstregulation zu entwickeln.